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Lebendiges Kulturgut – traditionelles Handwerk

Das deutsche Pressebüro von Ubifrance - 29-oct.-2012 15:11:11
Elf französische Unternehmen stellen vom 22. bis 24 November auf der Fachmesse Denkmal ihr ‚lebendes Kulturgut‘ vor Alle zwei Jahr bietet die Messe für Denkmalpflege spezialisierten Restaurierungs- und Altbausanierungsbetrieben eine Bühne. Zum zehnjährigen Jubiläum begleitet die französische Exportförderungsgesellschaft Ubifrance nun französische Unternehmen nach Leipzig, von denen sechs das Siegel „Lebendes Kulturgut“ (Entreprise du Patrimoine Vivant) tragen. Es handelt sich um eine Auszeichnung, die der französische Staat Unternehmen für ihre besonderen handwerklichen und industriellen Fertigkeiten verleiht.   Schwerpunkt der Messe ist dieses Jahr das Thema ‚Holz‘ in der Denkmalpflege. In diesem Themenbereich stellen sich drei französische Aussteller vor: der Betrieb Atelier de dorure übernimmt Restaurierungsarbeiten an den französischen Baudenkmälern. Holzvergoldungen gehören ebenfalls zu seinem Leistungsspektrum. Kleine Kunstwerke schafft das Unternehmen Iso Deco beim Modellnachbau von Anwesen und Gebäuden aus Edelhölzern. Marjolet hat sich auf Holztäfelungen und dekorative Tischlerarbeiten sowie hochwertige Nachbildungen von Möbeln aus dem 18. Jahrhundert spezialisiert. Die anderen Aussteller sind jeweils Spezialisten in ihrem ganz eigenen Bereich: Boischampion bildet auf Glas alte Kirchenfenster, historische Wappenmalereien sowie zeitgenössische Werke nach. Im Portfolio von Julien Salmon steht die Restaurierung von Buntglasfenstern für Kathedralen und Kirchen an. Ton und Terrakotta sind die Spezialgebiete dreier traditionsbewusster Unternehmen: Moulin à couleurs ist beispielsweise der letzte französische Hersteller von Erdpigmenten. Die Produkte der Mühle werden nicht nur in der Restaurierung verwendet, sondern auch in der Malerei, in der Keramik und in der Kosmetik. Carrelages de Saint Samson beherrscht die altüberlieferte Kunst der Kachelmanufaktur und bietet eine unendliche Auswahl an Farben und Optiken an, die durch kunstvolle Mischungen erzielt werden. Auch Terres cuites Yvon Cailleau widmet sich der Herstellung von Tonkacheln. Zu den Referenzen gehören zum Beispiel die Schlösser Chambord und Chenonceau sowie die Abtei Fontevrault. Der Betrieb Ateliers d’Offard erhält mit der Reproduktion von Holzmodelldrucken auf Tapeten und mit eigenen Kreationen das Können der großen Manufakturen des 18. und 19. Jahrhunderts. Soieries Jean Roze stellt hochwertige Stoffe in der Tradition des 17. und 18. Jahrhunderts her und lässt hierbei den Geschmack der heutigen Zeit einfließen. Damit all diesen kostbaren Werken die nötigen Sicherheitsmaßnahmen zuteil werden, stellt das auf elektronische Erfassungs-, Nachverfolgungs- und Sicherheitssysteme spezialisierte Unternehmen Editag eine neue Lösung zur Kennzeichnung und Sicherung von Kunstwerken vor: Monalitag. Als Vertreter der Region Centre, die ihrerseits ein reiches historisches Erbe aufweisen kann, unterstützen die regionalen Handwerkskammern und die Agentur für die wirtschaftliche Förderung und Entwicklung der Region Centreco die französische Teilnahme an der Denkmal. Weitere Informationen gibt es im Ausstellerkatalog von Ubifrance und auf der Messe in Halle 2. Bildunterschrift: Unter Einhaltung traditioneller Herstellungsverfahren halten die französischen Unternehmen das kulturelle Erbe lebendig. Auf der diesjährigen ‚Denkmal‘ zeigen sie ihre besonderen Kunstfertigkeiten.  

Geprüft und besiegelt: Handwerk aus Frankreich als lebendes Kulturgut

Nathalie Daube - 11-nov.-2010 14:36:42
EPV steht für ‚Entreprise du Patrimoine Vivant‘, ‚Unternehmen des Gütezeichens Lebendes Kulturgut‘ und ist eine 2006 ins Leben gerufene Auszeichnung des französischen Ministeriums für Wirtschaft, Industrie und Beschäftigung. Diese ausgezeichneten Unternehmen sind auf die Erhaltung und Restaurierung von historischen Möbeln und Lampen, auf Bildwirkerei, Glasarbeiten, Dekorationsstoffe, Böden oder auch Wände spezialisiert. Auf der vom 18. bis 20. November in Leipzig stattfindenden Fachmesse für Denkmalpflege, Restaurierung und Altbausanierung stellen elf Unternehmen ihre besonderen Fertigkeiten vor. Davon sind acht mit dem Gütesiegel ausgezeichnet (Halle 2, Stand H36.1). ‚ Jean Roze ‘ ist die älteste noch betriebene französische Seidenweberei. Das Unternehmen, das seit dem 17. Jahrhundert seinen Sitz in Tours hat, besitzt eine bedeutende Sammlung an Archivmaterial. Historische Motive können so auf Nachfrage neu produziert werden. Die Seidenfäden werden vor Ort gefärbt und auf mechanischen, lochkartengesteuerten Jacquard-Webstühlen verwebt. Die in der Loire-Region ansässige Glaserei ‚ Verrerie de Saint Just ‘ ist seit 1826 auf mundgeblasenes Glas spezialisiert. Seit einigen Jahrzehnten hat die Glaserei ihre Tätigkeiten auf die Herstellung von gestrecktem Glas und Sinterglas ausgeweitet. Die ‚Verrerie de Saint Just‘ bearbeitet das Glas mit den Methoden der Versilberung, des Schmelzens, des Lamellierens, des Beschichtens durch Eintauchen, der Ausformung und der Gravierung. Natürliche Erdtöne, Eisenoxide, Ocker: Das Unternehmen ‚ Le Moulin à Couleurs ‘ aus dem Departement Ardennen stellt 85 natürliche Pigmentfarbstoffe her, die eine hohe Widerstandsfähigkeit gegen Licht, ultraviolette Strahlung und Feuchtigkeit aufweisen. Sie finden in den Bereichen Bauwesen und Malerei Verwendung und werden auch in der Kosmetikindustrie genutzt. Das aus der Normandie stammende Unternehmen ‚ Fauvel ‘ stellt manuell gefertigte Fliesen nach einer Methode aus dem 15. Jahrhundert her. Die jeweiligen Unikate werden aus Ton hergestellt und mit Kupfer-, Mangan- und Kobaltoxiden verziert sowie mit Silizium emailliert. Die Normandie wird im französischen Pavillon ebenfalls durch das im Jahr 1774 gegründete Unternehmen ‚ Georges Lanfry ‘ vertreten, dessen Haupttätigkeit in der Verarbeitung von Naturstein und in Zimmerarbeiten besteht. ‚Lanfry‘ hat bei der Restauration historischer Denkmäler wie der Kathedrale und dem Justizpalast von Rouen sowie dem K
Über diesen Blog
Didier Boulogne, Handelsrat, Leiter der Wirtschafts- und Handelsabteilung BUSINESS FRANCE, die französische Agentur für die internationale Entwicklung der französischen Wirtschaft. UBIFRANCE und INVEST IN FRANCE haben am 1. januar 2015 zu BUSINESS FRANCE fusionnert. BUSINESS FRANCE informiert über französische Technologien, Produkte und Dienstleistungen und stellt den Kontakt zwischen französischen Unternehmen und ihren potenziellen Partnern im Ausland her -    BUSINESS FRANCE  führt Informationsveranstaltungen durch, um Entscheidungsträgern, Einkäufern und Journalisten aus aller Welt französische Technologien und französisches Know-How näherzubringen -    BUSINESS FRANCE  organisiert B-to-B-Veranstaltungen und französische Gemeinschaftsstände auf internationalen Fachmessen -    BUSINESS FRANCE  stellt Kontakte zwischen französisc

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