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Kunststoff geht Bio

Nathalie Daube - 20-avr.-2020 11:57:44

Frisch auf dem Markt: Carbomax Bio, eine neue Generation patentierter und biologisch abbaubarer Masterbatche aus Calciumcarbonat und einer Mischung aus biologisch abbaubaren Polymeren Das französische Unternehmen Cabamix stellt mineralische Zusatzstoffe auf Calciumcarbonatbasis für die Kunststoffindustrie her. Die neue Produktlinie Carbomax Bio ist insbesondere für Folien-, Thermoform- und Injektionsanwendungen bestimmt. Ob für Kunststofftragetaschen, beispielsweise für Obst und Gemüse im Einzelhandel, Mulchfolie, Einwegprodukte, wie zum Beispiel Besteck oder Lebensmittelverpackungen: dieser Zusatzstoff erhöht die mechanischen Eigenschaften von Fertigprodukten, optimiert die Produktivität und senkt die Formulierungskosten. Carbomax Bio erfüllt die Anforderungen der europäischen Norm EN 13432, macht also Ihren Kunststoff biologisch abbaubar. Carbomax Bio wurde speziell für die Verwendung in biologisch abbaubaren Biokunststoffe entwickelt, um Hydrolyse und somit einen Abbau der mechanischen Eigenschaften der Produkte zu vermeiden. Dadurch ist es möglich, den Calciumcarbonat-Anteil in biologisch abbaubaren Compounds wesentlich zu erhöhen. Die neue Produktlinie steigert die Produktivität und stabilisiert die Blase während der Blasfolienextrusion. Außerdem dient sie als Antiblockmittel und senkt sowohl den Energieverbrauch als auch die Formulierungskosten: So können zwischen zehn und 25 Prozent Einsparungen je nach eingesetztem Prozentsatz von Carbomax Bio erzielt werden. Gleichzeitig wird die Rei?festigkeit erhöht und die Dehnung des Materials verbessert. Carbomax Bio kann Materialien oder Verbindungen, wie beispielsweise Estabio, MaterBi, Ecovio, Bioplast, Nurel, Fkur, PLA, PBS oder PBAT bis zu 50 Prozent beigemischt werden.  Über Cabamix: Das im südfranzösischen Cabannes ansässige Familienunternehmen mit zehn Mitarbeitern wurde 2013 gegründet. Cabamix bietet eine Reihe von Zusatzstoffen auf der Basis von hochwertigem und sehr reinem Calciumcarbonat an, das in einem Steinbruch gewonnen wird - nur wenige Kilometer von der Fabrik entfernt. Dies hilft, den CO2-Ausstoß zu reduzieren. Die Produktionskapazität liegt bei 14.000 Tonnen pro Jahr. Carbomax Bio ist vom TÜV Austria zertifiziert: OK Compost Industrial, OK Compost Home und OK Biodegradable Soil. Das eingesetzte Calciumcarbonat ist nach ISO 14021 erneuerbar und entspricht den Kompostierungskriterien nach EN 13432 (2000), NF T51-800 (2015), ASTM D6400 (2012) und ISO 17088 (2012). Außerdem ist Carbomax Bio lebensmittel- und REACH-konform. Gemeinsam mit seinem deutschen Partner Snetor Germany GmbH begleitet Cabamix seine Kunden vom Projektstart bis hin zur Serienproduktion.  Das Unternehmen stellt vom 13. bis 17. Oktober 2020 auf der Messe Fakuma in Friedrichshafen aus. Carbomax Bio wird auch beim sechsten „World Congress für PLA“ am 7. und 8. Oktober 2020 in München vorgestellt. Bildunterschrift: Vollständig biologisch abbaubar und kompostierbar: Carbomax Bio (Bildquelle: Cabamix).

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Kunststoffe und technische Textilien

DAM Group auf dem Weg zur CO2-freien Mobilität

Léa Gautheron - 19-mars-2020 09:56:49

Das Unternehmen verfügt über 30 Jahre Erfahrung in der Konzeption und Fertigung von Funktions- und Dichtheitsprüfständen. Ob mit dem Forschungslabor ‚CEA Liten‘ für Dichtheitsprüfungen oder dem Joint Venture ‚Symbio‘ zur Kennzeichnung von Brennstoffzellen: Die Gruppe arbeitet mit Akteuren des Wasserstoffsektors zusammen, um die Entwicklung der Fahrzeugelektrifizierung zu beschleunigen.  Die Gruppe bietet umfassende Kompetenzen in Bereichen wie Elektronik, Software oder auch Automatismus, Robotik und Hydraulik und ist in der Lage, komplexe Systeme vollständig zu erstellen. Seit vielen Jahren entwickelt die DAM Group neue Plattformen für agile und modulare Maschinen für verschiedene Industrie- und Produkttypen. Mit ihren Prüfständen und Maschinen mit austauschbaren Handwerkzeugen können Kunden die Markteinführungszeit verkürzen, indem Konzepte im Labor validiert werden. Anschließend profitieren sie von einer raschen Skalierung zur Erhöhung der Produktion. Durch die Wahl von modularen Maschinen können Kunden ihre Produktionslinien an verschiedenen Standorten in einer optimalen Zeit an ihre Aufträge anpassen. Vom Labor zur Massenproduktion Die DAM Group entwickelt Tools und Prüfstände für das Forschungs- und Entwicklungslabor, mit denen eine Einstufung der Beständigkeit und der Funktionalitäten der verschiedenen Elemente einer Brennstoffzelle möglich ist. Außerdem entwickelt die Gruppe Prüfmaschinen, die eine rasche Produktionsaufnahme für verschiedene Elemente gestatten, insbesondere mittels Dichtheitsprüfungen für Bipolarplatten und Brennstoffzellen. Die Konzeption von Prüfständen für Konditionierung und Produktionstests am Ende der Fertigungslinie ermöglicht zudem den Übergang von der Klein-zur Großserie. Die Forschungsteams beschäftigen sich mit HIL-Prüfständen, um nicht nur die Brennstoffzelle allein zu testen, sondern auch die Kontrollelemente sowie das Verhalten im geschlossenen Kreislauf der Elemente.   Forschung und Entwicklung Das F&E-Team arbeitet an der Entwicklung von innovativen in die Brennstoffzelle eingebauten Produkten, etwa an der Ausarbeitung eines Universalverbinders zur Überwachung und Diagnose von Bipolarplatten. Zudem befasst die Gruppe sich mit der Standardisierung der Schnittstellen von Dichtungshaltern für Kühlkreisläufe. Im Rahmen des ‚S3 Hydrogen Valley‘ wird die DAM Group die Arbeitsgruppe „Fuel CELL“ koordinieren.  Das Unternehmen stellt auf dem französischen Gemeinschaftsstand in Halle 27, B70 aus. ___________________________________________________________________________   Kontakt DAM Group Antoinette Vignon, Leiterin Marketing & Kommunikation 200 rue Léon Blum F – 69100 Villeurbanne Tel.: +33 (0)4 78 26 95 83 E-Mail:  a.vignon@dam.fr Webseite:  www.damgroup.fr   Pressebüro Business France  Nathalie Schlitter, Pressereferentin Martin-Luther-Platz 26 D- 40212 Düsseldorf Tel.: +49 (0) 211 300 41 340 E-Mail:  nathalie.schlitter@businessfrance.fr Webseite:  www.businessfrance.fr Twitter:  https://twitter.com/BF_DACH   Bitte richten Sie Ihre Anfragen direkt an das Pressebüro. Für die Zusendung eines Belegexemplars bedanken wir uns.  

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Elektrizität, erneuerbare Energien, Kernenergie

Schützen, stabilisieren, transportieren

Nathalie Daube - 06-mars-2020 14:43:32

Die rutschhemmenden Verpackungslösungen des Unternehmens CGP Coating Innovation stabilisieren und schützen Produktpaletten bei der Lagerung und beim Transport  CGP Coating Innovation ist auf die Entwicklung von Verpackungs- und Prozesslösungen spezialisiert. Egal ob Antirutsch-Palettenzwischenlagen, selbstsiegelnde Beschichtungen, wasserabweisende Verpackungen oder biologisch abbaubare Folien: das Unternehmen verfügt über ein breites Produktsortiment. Auf der diesjährigen Interpack stellt das Unternehmen in Halle 10, Stand E97 die Produktlinie ‚Logistic‘ vor. Antirutsch-Lösung für jeden Bedarf  Zur Produktlinie ‚Logistic‘ gehört unter anderem die rutschhemmende Palettenzwischenlage Stabulon. Diese Zwischenlagen sind beidseitig mit einer Antirutschbeschichtung ausgerüstet und werden in mehr als zwanzig verschiedenen Grammaturen und Qualitäten gefertigt: Recyclingpapier und gebleichtes Kraftpapier, Vollpappe und Wellpappe mit hoher Steifigkeit für Verpackungen mit unregelmäßiger oder geringer Kontaktoberfläche. Zu dieser Sparte Produktreihe gehört auch die Antirutschfolie Stabufilm. Diese Folie ist extrem reißfest und feuchtigkeitsbeständig. Darüber hinaus wurde eine Antirutschfolie für den direkten Lebensmittelkontakt entwickelt.  Praktisch, recyclebar und kostensparend: So präsentiert sich die Verpackungslösung von CGP Coating Innovation. Die Antirutsch-Zwischenlagen Stabulon, Stabudrums, Stabufilm und die weiteren Qualitäten von der Produktlinie ‚Logistic‘ schützen die Waren bei der internen Beförderung, bei der Verladung und beim Transport sowie bei der Lagerung.  Bei der Auswahl der geeigneten Antirutsch-Zwischenlage ist das Unternehmen behilflich: So analysiert CGP Coating Innovation den Aufbau der Paletteneinheit, die Abmessungen, die Geometrie, das Gewicht der palettierten Produkte und die auf die Produkte ausgeübten Kräfte. Individuelle Palettierformate schneiden  Mit der Format-Schneidemaschine Excalibur bietet CGP Coating Innovation eine Lösung für die automatisierte Palettierung. Der Excalibur kann in jede beliebige Verpackungslinie integriert werden. Die Zwischenlagen werden von der Rolle in der gewünschten Länge geschnitten und über Förderbänder auf dem Abnahmetisch bereitgestellt. Der Roboter oder der Palettierer kann von hier aus den Bogen entnehmen und an die gewünschte Position legen. Die Format-Schneidemaschine Excalibur gewährleistet eine hohe Fertigungsleistung mit geringen Rüstzeiten im Vergleich zur manuellen Verarbeitung der Zwischenlagen von der Palette.  Der Excalibur kann individuell gefertigt werden (Höhe, Länge) und wird an die Konfiguration der Verpackungslinie angepasst. Die Maschine kann erworben, geleast oder kostenfrei zur Verfügung gestellt werden. Reduzierung des Kunststoffverbrauchs  CGP Coating Innovation hat eine Lösung entwickelt, den Verbrauch von Stretchfolie zu reduzieren. Stabustrap ist ein Paletten-Dehnband, welches um die zu palettierenden Verpackungseinheiten gelegt wird. Es ist eine sichere und kostengünstige Alternative zu Stretchfolie, Klebeband, Gummiband, Umreifungsbändern oder Verpackungskordeln.  Das Stabustrap ist ideal für den internen Transport, zum dem vorübergehenden Palettieren und beim Kommissionieren.  Über CGP Coating Innovation Die Gruppe beschäftigt 250 Mitarbeiter weltweit. 2019 verzeichnete CGP Coating Innovation einen Umsatz von 70 Millionen Euro. Mit sechs Produktionsstätten, darunter in Deutschland, Frankreich und Canada, produziert das Unternehmen rund 30.000 Tonnen Antirutschpapier und 6.000 Tonnen Folien im Jahr. Weltweit werden mit den Antirutsch-Lösungen jährlich etwa 50 Millionen Paletten transportiert. CGP verfügt über ein öko-konzipiertes Ladungssicherungsprogramm und ist nach ISO 9001 und ISO 22000 zertifiziert. In Deutschland ist die Gruppe durch die CGP Coating Germany GmbH vertreten. CGP Germany verfügt über ein Werk in Sachsen und ein Vertriebsbüro in der Nähe von Düsseldorf. Die Produktion in Neuensalz bei Plauen verfügt über eine Schneideanlage der neuesten Generation und die Produktion ist darüber hinaus FSC zertifiziert. Von hier aus werden ebenfalls die Märkte in Deutschland und Österreich bedient. Bildunterschrift: Wirksame Stabilisierung mit geringem Gewicht: CGP Coating Innovation, Marktführer für Antirutschbeschichtungen und Spezialist für Verpackungs- und Prozesslösungen, stellt auf der Interpack seine Innovationen aus. 

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  Industriegüter & Cleantech

Logistik

Blauer Hahn auf Hannover Messe

Nathalie Daube - 19-févr.-2020 15:21:01

Das Label ‚La French Fab‘ bezieht sich auf die gesamte französische Industrie, darunter die Industrie 4.0, die auch dieses Jahr wieder einige der innovativsten Firmen und Regionen Frankreichs präsentiert Verteilt auf die Hallen 15 und 27, werden rund 40 französische Unternehmen ihre technologischen Innovationen aus Bereichen wie Big Data, künstliche Intelligenz, Steuerung und Überwachung, 3D-Druck, Energieeffizienz und Wasserstofftechnologien vorstellen. Zum ersten Mal begleitet Business France das Institut Mines-Télécom (IMT), eine öffentliche Einrichtung, die sich der Hochschulbildung und Forschung in den Bereichen Ingenieurwesen und Digitaltechnik widmet.  Jedes Jahr bildet das IMT mehr als 12.000 Studenten aus – ein Inkubator für durchschnittlich 100 Start-ups, die den digitalen und ökologischen Wandel ganzheitlich mitgestalten. Auf der Messe wird IMT seine Partnerschaft mit dem Institut Carnot im Bereich "Wissenschaft und Informations- und Kommunikationstechnologien" vorstellen sowie die gemeinsamen Forschungsprojekte der deutsch-französischen Akademie der Industrie der Zukunft. Schließlich präsentiert das IMT auch TeraLab, seine kollaborative Technologieplattform, die auf künstliche Intelligenz und Datenwissenschaften spezialisiert ist, sowie eine Auswahl innovativer Unternehmen in den Bereichen künstliche Intelligenz für die Industrie und Energieeffizienz.  Frankreich-Pavillon in Halle 15 - Digital Platforms / Cloud & Infrastructure / IT Security Die Region Hauts-de-France begleitet die Unternehmen Blue Whale Company und Valsem und stellt ihre Infrastrukturen im Bereich der Industrie der Zukunft vor.  Der Cluster SCS begleitet Unternehmen aus der Région Sud auf die Messe. SCS bringt innovative Start-Ups, KMUs und Unternehmen zusammen, die Lösungen in den Bereichen IoT, Big Data, künstliche Intelligenz, digitale Sicherheit und Mikroelektronik für den digitalen Wandel in der Industrie anbieten. Darüber hinaus werden europäische Projekte wie Iot4Industry vorgestellt sowie die neuesten Technologien und Lösungen der Unternehmen Editag, Edge Technologie, Ineo Sense und TEAM Henri Fabre. Die Initiative wird von der Region Sud und Total Développement Régional unterstützt.   Sieben weitere französische Start-ups und KMU stellen auf dem französischen Gemeinschaftsstand aus: 2B1st Consulting, JM Concept, Light&Shadows,  Monixo, Productys, Sapelem, Scortex Frankreich-Pavillon in Halle 27 - Integrated Energy / E-Mobility Infrastructure / Hydrogen & Fuel Cells Die Regionale Wirtschaftsagentur Agence Economique Régionale de Bourgogne-Franche-Comté, der Pôle Véhicule du Futur, der Forschungsverband Fédération de Recherche FCLAB sowie die Unternehmen Gaussin Manugistique und H2SYS stellen ihre Technologien vor und vertreten die Region Bourgogne-Franche-Comté, die die Entwicklung des Wasserstoffsektors fördert. Unter dem Label ‚Territoire Hydrogène‘ koordiniert im Rahmen des Programms ENRgHy ihre Aktivitäten in diesem Sektor. Neun weitere Unternehmen stellen auf dem französischen Gemeinschaftsstand aus. Die meisten von ihnen sind dem französischen Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verband AFHYPAC angeschlossen: Ad-Venta, Alcrys, Axane, DAM Group, Ergosup, Haffner Energy, Plastic Omnium, PowiDian, Sertronic.  Networking-Events von Business France Dienstag, 21. 04.2020, 18 Uhr, Halle 15, Stand D54 Frankreich feiert die Industrie mit deutschen Partnern, in Zusammenarbeit mit Atos    Mittwoch, 22.04.2020, 11 Uhr, Public Forum Halle 27 Deutsch-französisches Networking, in Partnerschaft mit AFHYPAC   Donnerstag, 23.04.2020, 10 Uhr, Halle 15, Stand D54  Business-Frühstück: Frankreich und Partnerland Indonesien   Vom 20. bis 22. April wird Business France auch die Unternehmen der von Bpifrance organisierten Lernexpedition begrüßen.    Über „La French Fab“  Die Organisation ‚La French Fab‘ wurde 2017 gemeinsam von der ‚Alliance Industrie du Futur‘, Bpifrance, Business France, France Industrie, der DGE und den Regionen Frankreichs ins Leben gerufen.  Sie hat sich  einem ökologischen Leistungsansatz verschrieben, ist dem Gemeinwohl verpflichtet, arbeitet an der Erneuerung der industriellen Struktur, der Revitalisierung von Regionen, der Steigerung der Attraktivität von Industriearbeitsplätzen und der Förderung von Spitzenleistungen der französischen Industrie in Frankreich und in der Welt.  www.lafrench-fab.com Über Business France Business France ist die französische Agentur für die internationale Entwicklung der französischen Wirtschaft. Die Aufgaben von Business France bestehen in der internationalen Unternehmensentwicklung französischer Unternehmen, die Exportförderung und das Werben für den Standort Frankreich, um das Interesse internationaler Investoren zu wecken. Weitere Informationen unter: www.businessfrance.com . Bildunterschrift: Wer diesen Hahn auf der Hannover Messe findet, trifft auf französisches Know-how für die Industrie der Zukunft (Bildquelle: Business France).  

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  Fachübergreifende Fragen

Fachübergreifende Fragen

Hand in Hand: der perfekte Schliff

Nathalie Daube - 18-févr.-2020 12:31:48

Der Mitarbeiter steuert und überwacht die Produktion, der Roboter übernimmt die körperlich anstrengenden Arbeiten. Nun stellt Isybot erstmalig seinen kollaborativen Roboter - kurz: Cobot - auf der Hannover Messe vor Seite an Seite ohne Schutzeinrichtung assistiert der Roboter bei der Mensch-Roboter-Kollaboration dem Menschen. Das heißt, die Maschine ersetzt nicht den Menschen, sondern ergänzt seine Fähigkeiten und nimmt ihm belastende Arbeiten ab. So lassen sich schwierigste, bisher manuell ausgeführte Tätigkeiten wirtschaftlich automatisieren und beide – Mitarbeiter und Roboter - bringen ihre spezifischen Fähigkeiten ein: ein entscheidender Grundsatz von Industrie 4.0. Auf dem Branchentreff stellt Isybot erstmalig seinen Cobot für automatisierte Schleifprozesse in Halle 15, Stand D54 vor.  Der von Isybot entwickelte Cobot entlastet den Bediener von den beim Schleifen erzeugten Vibrationen und dem damit verbundenen Kraftaufwand: Durch intuitive Programmierung definiert der Bediener die zu behandelnde Oberfläche und die damit verbundenen Schleifparameter. Darauf basierend erstellt die Maschine eigenständige Raumkurven. So kann sich der Bediener während des autonomen Betriebs des Cobots auf Aufgaben mit höherem Mehrwert konzentrieren.  Zum Beispiel erfordern die letzten Phasen der Herstellung eines Zugwaggons den Einsatz mehrerer Bediener, um die beschichteten Oberflächen vor der Lackierung der Karosserie abzuschleifen. Der Cobot unterstützt den Bediener, indem er prozessbedingte Vibrationen absorbiert und kraftdosiert. Er regelt zudem exakt den vorgegebenen Anpressdruck der Schleifscheibe auf der zu behandelnden Oberfläche. Der Cobot kann auch die vom Bediener einmal definierten Raumkurven automatisch wieder aufrufen oder sie beispielsweise mit feineren Schleifmitteln bearbeiten. Schließlich ist es möglich, mithilfe von vier Messpunkten eine Fläche zu definieren, die im Automatikmodus geschliffen werden soll. Der Cobot scannt dann die gesamte Oberfläche mit vordefinierten Parametern, einschließlich der Schleifscheibenübergänge. Die Cobots Syb3 und Syb4 werden seit zwei Jahren von führenden Kunden aus dem Schienenverkehr (SNCF) und der Luftfahrt (Dassault Aviation) für automatisierte Schleifprozesse eingesetzt sowie in jüngster Zeit von Airbus und Safran.  Im Auftrag von FactoryLab, einer Partnerschaftsinitiative, die ein Konsortium von Herstellern wie Safran, Vinci, PSA, NavalGroup und TechnipFMC zusammenführt, entwickelt Isybot einen Cobot für Lasten von 30 bis 35 Kilogramm. Darüber hinaus entwickelt das Unternehmen derzeit Cobots für weitere Anwendungsbereiche, wie zum Beispiel für Instandhaltung oder zerstörungsfreie Prüfverfahren.  Isybot ist auf der Suche nach Kooperationspartnern im deutschsprachigen Raum.  Hier geht es zum Youtube-Video:  https://www.youtube.com/watch?v=8BQBtSrI7go  

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  Neue Technologien / Innovation / Dienstleistung

Elektronik und EDV

Zusammenarbeit mal anders: Ein Tag mit Formapart

Nathalie Daube - 14-févr.-2020 14:10:47

Teilhabe, Austausch, gemeinsame Lösungsstrategien: drei Säulen, auf die sich die Methode der Facilitation stützt. Doch sie umfasst noch viel mehr, wie kürzlich eine Konferenz in Düsseldorf gezeigt hat 20 Teilnehmer hatten sich in den Räumlichkeiten von Business France zur Konferenz von Formapart angemeldet, ein 2009 gegründetes französisches Unternehmen, das sich auf Facilitation spezialisiert hat. Das ist eine Methode, die sich im Unterschied zur Moderation auf die Interaktion und den gemeinsam entwickelten Prozess in Unternehmen stützt und nicht auf eine vorgegebene Agenda. Und ein Tool, das für Manager, Coaches oder Berater immer mehr an Bedeutung gewinnt – unabhängig von Land und Kultur.  Facilitation nutzt die kollektive Intelligenz eines Unternehmens, indem Kreativität und freie Meinungsäußerung gefördert werden. Sie ermöglicht allen Mitarbeitern, in ihrer Einzigartigkeit wahrgenommen und wertgeschätzt zu werden und ihre Anliegen einzubringen. Menschen dazu zu inspirieren, gemeinsam Lösungsstrategien für Probleme zu erarbeiten und sie bei diesem Prozess zu begleiten, steht bei der Facilitation im Vordergrund. Eigenverantwortung schafft Veränderung: Laut Formapart stärkt eine gemeinsam erarbeitete Lösung die Eigenverantwortung der Beteiligten; der Lösung wird mehr Bedeutung beigemessen. Das hat zur Folge, dass Mitarbeiter sich mehr für ein Anliegen engagieren, somit mehr Bewegung entsteht und es dadurch zu Transformationen kommt. Letztendlich werden dadurch Ziele erreicht – auch grenzüberschreitend. „Eins ist klar“, sagt Antonia Wettstein, Deutschlandreferentin für Formapart. „Es gibt kulturelle Unterschiede. Es gibt auch Unterschiede in der Gruppenzusammensetzung. Bei internationalen Gruppen muss man stärker darauf achten, alle in der Gruppe abzuholen und tatsächlich die gleiche Sprache zu sprechen.“ gemeinsam und grenzüberschreitend… „Aber auch das kann die Facilitation,“ so Antonia Wettstein, „weil sie immer das Einvernehmen sucht und damit auch die kulturellen Unterschiede vereinigen kann. Was ist für uns der größte gemeinsame Nenner? Womit können wir alle gut leben? Das sind die Fragen, denen man sich bei der Facilitation stellt. Dann arbeitet die Gruppe mit ihrem Zwischenergebnis weiter, um ihre eigene Lösung zu suchen und zu finden.“ …nachhaltig und verbindlich… „Die Essenz der Facilitation,“ resümiert Antonia Wettstein, „besteht darin, einer Gruppe zu ermöglichen, nachhaltige und verbindliche Ergebnisse zu erzielen. Im Sinne dieses Grundgedankens achten wir darauf, dass jede Etappe eine Bedeutung hat und ein Ergebnis hervorbringt. Das gemeinsame Erarbeiten ist zentraler Aspekt. Das Resultat sind zufriedene Mitarbeiter, die sich langfristig mit dem Arbeitgeber identifizieren und sich für die gemeinsamen Ziele engagieren.“ Die Idee der Facilitation besteht auch darin, möglichst vielen Menschen die Methoden näherzubringen. Im Mittelpunkt steht die Anwendung einer pragmatischen, maßgeschneiderten und schlüssigen Methode, die die Autonomie fördert und die aufgrund eines kollaborativen Prozesses der Mitarbeiter zu einer gewünschten Veränderung führt.  Drei gute Vorsätze: Seine Komfortzone verlassen… Lucie Freyburger, Country Manager bei Timocom, berichtet: „Zuallererst muss man die Bereitschaft haben, seine Komfortzone zu verlassen, um etwas Neues zu schaffen. Wenn man beispielsweise mit dem Nachbarland Frankreich zusammenarbeitet, so wie ich, merkt man, dass es zwei verschiedene Welten sind, die sich aber in vielen Punkten ergänzen können. Um diese Synergien zu schaffen, sind Methoden der Facilitation durchaus wichtig.“  …Gewohnheiten hinterfragen… „Ich glaube, Gewohnheiten zu brechen, ist immer schwierig, weil es dann schnell die eigene Persönlichkeit betrifft, die sich im Laufe eines Lebens herausgebildet hat. Nichtsdestotrotz ist es nach meiner Ansicht absolut notwendig, weil man sich sonst auch nicht weiterentwickelt. Ich denke, das Wichtigste ist es, die richtige Balance zwischen den beiden Dingen zu finden: Kontinuität auf der einen Seite, Innovation auf der anderen. Wenn man das hinbekommt, dann kann man ganz zufrieden mit sich sein,“ erzählt Dr. Uwe Wolf, Leiter des Referats “Internationale Beziehungen und Netzwerke“ im Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen.“ …nichts mehr aussitzen! Und er ergänzt: „Ganz konkret nehme ich mit, dass ich die nächste Besprechung mal ohne Besprechungstisch durchführen werde. Das habe ich bisher noch nicht gemacht. Ich bin schon sehr gespannt, ob das einen Unterschied machen wird gegenüber der Besprechung mit Tisch.“ Formapart begleitet Unternehmen mit maßgeschneiderten Ansätzen zur gemeinsamen Ausarbeitung und effizienten Durchführung von Workshops, Seminaren und Veränderungsprozesse. Weitere Informationen erhalten Sie hier:  https://formapart.de/  

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Laborwelt Frankreich

Nathalie Daube - 31-janv.-2020 11:56:55

Von Analytik und Biotechnologie, Life Sciences bis hin zu Diagnostik: 17 französische Unternehmen stellen ihr Know-how auf der diesjährigen Weltleitmesse Analytica vor Der französische Labormarkt wird auf 1,8 Milliarden Euro geschätzt. Der Sektor umfasst etwa dreißig französische Hersteller mit 3.500 Beschäftigten und einem Umsatz von 700 Millionen Euro, von denen die Hälfte exportiert wird (Quelle: Fabrilabo). Der französische Labormarkt ist breit aufgestellt; die beiden Hauptgeschäftsbereiche, der akademische Sektor und die pharmazeutische Industrie, machen jedoch 50 Prozent der Tätigkeit des Berufsstandes aus.  Laborinstrumente, -apparate und -ausrüstungen werden in allen Forschungs-, Innovations-, Kontroll- und Qualitätslaboratorien eingesetzt: wichtige Bindeglieder der wirtschaftlichen Entwicklung in Bereichen wie Chemie, Umwelt, Agrar- und Ernährungswirtschaft, Biotechnologie und Medizin. Hoher kreativer Output in Frankreich…  Viele Unternehmen des Sektors gehören zur Klein- und Mittelindustrie, die nahe an den Bedürfnissen ihrer Kunden sind, manchmal in Nischenmärkten. Die Forschung in Frankreich verfügt über einen hohen kreativen Output im Bereich der Instrumentierung. Oft bleibt es aber bei diesem Entwicklungsschritt. Ein marktreifes Produkt muss dann von Partnern entwickelt und vermarktet werden.  Was die Innovation betrifft, liegt Frankreich im europäischen Durchschnitt, hinter Deutschland, Großbritannien und den skandinavischen Ländern. Drei Segmente treiben die Dynamik der französischen Forschung innerhalb Europas an: Energie und Umwelt, der Kosmetiksektor und die Agrar-Lebensmittelindustrie. … zu sehen jetzt in München Der französische Pavillon wird gemeinsam mit Fabrilabo, dem Verband der Hersteller und Händler von Laborausrüstung, und dem Verband Réseau Mesure organisiert, einem Verband von Unternehmen, die sich auf Instrumente, Messungen und verwandte Aktivitäten spezialisiert haben. Das Ziel der ausstellenden Unternehmen ist es, Endkunden zu treffen, aber auch Distributoren in Deutschland und weltweit zu finden. Folgende Unternehmen stellen auf dem französischen Gemeinschaftsstand in Halle A1 aus:  AFFINISEP : Technologieunternehmen, das auf die Festphasenextraktion spezialisiert ist und Kits für die analytische Chemie, Radiochemie und Diagnostik herstellt AIRMOTEC : Entwicklung, Herstellung und Verkauf von Gasanalysatoren ALYTECH : Messgeräteunternehmen, das auf die Verdünnung von Gasgemischen und die Elementaranalyse von Schwefel und Gesamtstickstoff spezialisiert ist APIX ANALYTICS : neue Generation von Multigas-Analysegeräten mit konventionellen Technologien für Industrie- oder Umweltanwendungen BIOCHEM CHEMOPHARMA : internationaler Hersteller und Lieferant von Reagenzien BIOWEST : führend in der Sammlung und Verarbeitung von Tierseren und Zellkulturmedien FAMECO : Spezialist für die Aufarbeitung im Bereich der Biochemie, Medizin und analytischen Chemie (Chromatographie- und Spektroskopie-Analysegeräte) F-DGS : Gasgeneratoren und Zubehör für Labor- und Industrieanwendungen FILTRATECH : komplette Palette von Filter- und Spezialpapieren sowie Mikrofiltern INTERCHIM : Spezialist in den Bereichen Synthese, Biowissenschaften, Chromatographie, Trennung, Reinigung, Identifizierung und Charakterisierung KEP Technologies  ist hauptsächlich in der Herstellung elektronischer und / oder mechanischer Komponenten und Baugruppen, der Entwicklung industrieller Lösungen und der Projektierung und Herstellung von Mess-, Steuer- und Prüfgeräten tätig MILLIDROP : Herstellung eines vollautomatischen Systems für die Analyse und Kultur von Mikroorganismen MINITUBES : Spezialist für Präzisions-Miniaturrohre und Rohrkomponenten OSMOSE06 : Lösungen zum Schutz der Bediener in verschmutzten Industrieumgebungen PRAT DUMAS : Herstellung von gekreppten Filtern und allen Arten von Industrie- und Laborfilterpapier SAFAS : Hersteller von Spektrophotometern, Spektrofluorometern, Luminometern, Mikroplatten-Reader, Quecksilber- und Kohlenwasserstoffanalysatoren TRIONYX  französischer Hersteller von Sicherheitsschränken für Gefahrstoffe und Spezialist für Handling und Lagerung von Gefahrstoffen   Bildunterschrift: Breit aufgestellt, sehr innovationsstark: der französische Labormarkt auf der Analytica (Bildquelle: Business France)    

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