Chemie, Werkstoffe

Frankreich setzt Impulse

das deutsche Pressebüro von Business France - 17-juin-2019 17:50:50

Mit rund 1.000 Unternehmen und mehr als 80.000 hochqualifizierten Mitarbeitern macht die französische Optik- und Photonikbranche einen geschätzten Umsatz von 15 Milliarden Euro - auf einem Weltmarkt mit einem Volumen von rund 300 Milliarden Euro. Als zweitgrößter Markt in Europa ist die französische Photonik aufgrund der Exzellenz ihrer Forschungsaktivitäten weltweit anerkannt. Vier Tage lang stellen nun französische Branchenvertreter und Unternehmen ihre neuen Technologien vor. Die französische Optik- und Photonikbranche hat in Frankreich bereits eine sehr lange Tradition. Die nationale Ausbildungs- und Forschungslandschaft zählt zu den besten der Welt. Die Community umfasst mehr als 5.000 Forscher.  Über 100 Doktorarbeiten werden pro Jahr eingereicht, mehr als 2.500 Patente wurden in den letzten 15 Jahren angemeldet. Den Nobelpreis für Physik erhielt Gérard Mourou im vergangenen Jahr für seine Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Lasertechnik.  Egal ob Raumsonden, der Laser Mégajoule, die Roboter Curiosity oder Philae, das europäische Großteleskop E-ELT von morgen: Französische Unternehmen sind an den weltweit größten Forschungsprojekten beteiligt. Von großer Dynamik zeugt zudem, dass in Frankreich pro Jahr mehr als 50 Start-ups gegründet werden, die Photonik nutzen. Mehrere französische KMU entwickeln sich zu weltweit führenden mittelgroßen Unternehmen auf ihren Märkten.  Der französische Gemeinschaftsstand mit einer Ausstellungsfläche von über 360 m² verteilt sich auf vier Inseln: B3.522, B3.520, B3.423 und B3.421. Den Ausstellerkatalog finden Sie hier . Über Photonics France Photonics France ist der französische Photonikverband mit mehr als 110 Mitgliedern, darunter mehrere große und mittelgroße Unternehmen, KMU, Start-ups, Cluster sowie Kompetenzzentren. Er wurde am 24. April 2018 gegründet und resultiert aus dem Zusammenschluss des Branchenverbands AFOP (Association Française des Industries de l’Optique et de la Photonique) und dem nationalen Komitee CNOP (Comité National d’Optique et Photonique). Photonics France wird mit einigen regionalen Mitgliedern auf der Messe sein: ALPHA – Route des Lasers & des Hyperfréquences, Photonics Bretagne, Minalogic und OPTITEC. Mehrere französische Unternehmen auf der Suche nach Partnern oder Distributoren stellen zum ersten Mal aus.  Über Business France Business France ist die französische Agentur im Dienste der Internationalisierung der französischen Wirtschaft. Sie ist mit der internationalen Entwicklung der Unternehmen und ihrer Exporte sowie mit der Förderung und dem Eingang von internationalen Investitionen in Frankreich beauftragt. Sie fördert die Attraktivität und das wirtschaftliche Image Frankreichs, seiner Unternehmen und seiner Regionen. Sie verwaltet und unterstützt das internationale Volontariatsprogramm in Unternehmen (V.I.E, Volontariat International en Entreprise). Business France verfügt über 1.500 Mitarbeiter in Frankreich und in 58 Ländern und stützt sich auf ein Netz von Partnern. Mehr dazu unter: www.businessfrance.fr .   Kontakt Frankreich Business France Nathalie Marchal, Projektleiterin Tel.: +33 (0)1 40 73 31 09 E-Mail: nathalie.marchal@businessfrance.fr   Kontakt in Deutschland Pressebüro Business France in Deutschland Nathalie Schlitter, Pressereferentin Martin-Luther-Platz 26 D- 40212 Düsseldorf Tel.: +49 (0) 211 300 41 340 E-Mail:  nathalie.schlitter@businessfrance.fr Webseite: www.businessfrance.fr   Bitte richten Sie Ihre Anfragen direkt an das Pressebüro. Für die Zusendung eines Belegexemplars bedanken wir uns.


Breit aufgestellt: Frankreichs Unternehmen auf der ACHEMA

das deutsche Pressebüro von Business France - 14-mai-2018 11:20:16

Chemische und biotechnologische Verfahrenstechnik Breit aufgestellt: Frankreichs Unternehmen auf der ACHEMA 31 französische Unternehmen und Organisationen präsentieren ihr Know-how, Produkte, Dienstleistungen, Lösungen und Innovationen auf der Frankfurter Weltleitmesse Die Prozessindustrie ist Innovationsmotor der Weltwirtschaft und Impulsgeber für zahlreiche Industriezweige. Nahezu alle Wertschöpfungsketten profitieren in irgendeiner Form von den Leistungen der Chemie, der Biotechnologie und der Prozesstechnik. Bildunterschrift: Auch für die französische Industrie ein Must: die ACHEMA in Frankfurt. (Bildrechte: Business France). Die französischen Anlagenhersteller sind sehr breit aufgestellt mit Lösungen für viele Anwendungsbereiche wie Chemie, Petrochemie, Kernenergie, Energieerzeugung, Wasseraufbereitung, Lebensmittelverarbeitung, Pharmazie oder Kosmetik. Das französische Angebot zeichnet sich durch die Einhaltung der strengsten Normenvorgaben aus den Bereichen Umwelt, Gesundheit, Sicherheit aus sowie die Fertigung individuell zugeschnittener Ausrüstungen mit hohem Mehrwert. Auch dieses Jahr organisiert Business France, die französische Agentur für die Internationalisierung der französischen Wirtschaft, mehrere Stände (siehe unten) bei der vom 11. bis 15. Juni 2018 in Frankfurt stattfindenden Weltleitmesse für chemische und biotechnologische Verfahrenstechnik. in Halle 9.2, Ausstellungsgruppe Anlagenbau, ist Axelera, der Wettbewerbscluster der Region Auvergne-Rhône-Alpes für Chemie und Umwelt mit verschiedenen KMU und dem Institut Carnot Chimie Balard Cirimat vertreten.  Zehn französische Chemieplattformen werden bei der ACHEMA vertreten sein, um ihre Standorte bei ausländischen Investoren der Bereiche Chemie und Umwelt als Ziele für ihre Entwicklungsprojekte in Europa zu bewerben. Zehn Chemieplattformen präsentieren sich an einem Gemeinschaftsstand (Halle 9.2, Stand D12), um neue Investitionen von Großunternehmen oder Start-ups zu generieren, die ihre Innovationen für die industrielle Fertigung umsetzen wollen. Kennzahlen der französischen Chemieindustrie 2017 (Quelle: Industrieverband „Union des Industries Chimiques“) 70 Milliarden Euro Umsatz 2. Platz in Europa, nach Deutschland, weltweit auf Rang sieben Mit einer Handelsbilanz von +8,6 Milliarden Euro einer der wichtigsten Sektoren des französischen Handels Nr. 1 der Industrieexportbranche (58,7 Milliarden Euro) 3.335 Unternehmen, davon 94 % Kleinst- bzw. kleine und mittlere Unternehmen 1,8 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung 3,1 Milliarden Euro Investitionen Fachbesucher und Journalisten sind herzlich willkommen: Hier ist die Liste der französischen Austeller und deren Hallen im Überblick: Halle 8.0 - stand J4 - (Industrielle Armaturen): BOM INDUSTRIAL VALVES ( www.bom.fr ), BURACCO ( www.buracco.com ), CAHOUET ( www.cahouet.com ), CASTANET ( www.castanet-sa.fr ), COREAU ( www.coreau.com ), DESCOTE ( www.descote.com ), H+VALVES ( www.hvalves.com ), MANOIR INDUSTRIES ( www.manoir-industries.com ), REG TECHNOLOGY ( www.reg-technology.com ), SERVINOX ( www.servinox.com ) + PMS PROCESS MIXING SOLUTIONS ( www.processmixingsolutions ).  Halle 11.1 - stand G3 - (Automatisierungs-, Kontroll- und Instrumentierungstechnik): APIX ANALYTICS ( www.apixanalytics.com ), REGULATEURS GEORGIN ( www.georgin.com ), SETNAG ( www.setnag.com ), TETHYS INSTRUMENTS ( www.tethys-instruments.com ).  Halle 9.2 - stand D12 - (Engineering): AXELERA ( www.axelera.org ), BOCCARD PLANT SOLUTIONS ( www.boccard.com ), INSTITUT CARNOT CHIMIE BALARD CIRIMAT ( www.carnot-chimie-balard-cirimat.fr ), EXTRACTHIVE ( www.extracthive.com ), INEVO TECHNOLOGIES ( www.inevo.fr ), SERTRONIC + NEL HYDROGEN ( www.sertronic.com ). Die 10 französischen chemischen Plattformen: COMMENTRY CHEMICAL PARK ( www.adisseo.com ), CHEMESIS ( www.plateforme-chemesis.com ), CHEMPARC ( www.chemparc.fr ), GRENOBLE CHEMICAL PARK ( www.grenoble-chemicalpark.com ), LAMOTTE INDUSTRIAL PARK ( www.lamotte-industrial-park ), LYON VALLEE DE LA CHIMIE ( www.appeldes30.fr ), OSIRIS GIE ( www.osiris-gie.com ), PORT-JEROME NORMANDY ( www.cauxseinedeveloppement.com ), SYNERZIP LE HAVRE ( www.synerzip-lh.fr ), WEUROPE INDUSTRIAL PARK ( www.weurope.fr ).   Business France ist die französische Agentur für die internationale Entwicklung der französischen Wirtschaft. Die Aufgaben von Business France bestehen in der internationalen Unternehmensentwicklung französischer Unternehmen, die Exportförderung und das Werben für den Standort Frankreich, um das Interesse internationaler Investoren zu wecken. Weitere Informationen unter: www.businessfrance.com Pressekontakt in Deutschland Französische Botschaft – Wirtschafts- und Handelsabteilung, Business France Martin WInder, Leiter Pressebüro Martin-Luther-Platz 26 D-40212 Düsseldorf  Tel.: +49 (0) 211 300 41 200 E-mail: martin.winder@businessfrance.fr   Webseite: www.businessfrance.fr Bitte richten Sie Ihre Anfragen direkt an Business France. Für die Zusendung eines Belegexemplars bedanken wir uns


Grüne Chemie: Neues Forschungsinstitut im Norden Frankreichs

Das deutsche Pressebüro von Ubifrance - 03-sept.-2012 15:03:09

Das in Lille ansässige Forschungs- und Ausbildungszentrum (IFMAS) für kohlenstoffarme Materialien nimmt seinen Betrieb auf Das Ziel des kürzlich ausgezeichneten Forschungszentrums ‚Institut Français des Matériaux Agro-Sourcés‘ besteht darin, neue Technologien zur Herstellung innovativer Materialien aus regionalen pflanzlichen Ressourcen der Region zu entwickeln, wie Korn oder Kartoffeln. Im Rahmen seiner Auszeichnung als Exzellenzinstitut für kohlenstoffarme Energien erhielt das IFMAS eine staatliche Förderung in Höhe von 30,8 Millionen Euro. Unter Einbeziehung aller Branchenbeteiligten – vom Feldanbau bis hin zur Produktion pflanzlicher Anstriche, Beschichtungen und Kunststoffe – untersucht das Forschungszentrum insbesondere die Prozesse der Rohstoffumwandlung und der Formung pflanzlicher Kunststoffe. Dabei spielen Recycling und Entsorgung der neu hergestellten Materialien ebenfalls eine Rolle. Die Technologien richten sich an die unterschiedlichsten Märkte, wie die Farb- und Verpackungsindustrie, das Bau- und Transportwesen, die Elektronikbranche oder die Medizin. In den kommenden zehn Jahren sollen in diesem Bereich somit 5 000 neue Arbeitsplätze entstehen. Das IFMAS-Projekt wird von zwei in der Region ansässigen nationalen Clustern getragen: dem MAUD und dem TEAM2. Das auf den Materialbereich ausgerichtete Cluster MAUD entwickelt neue Produkte, indem es die Materialfunktionen verbessert und dabei eine nachhaltige Entwicklung vorsieht. In Ergänzung dazu befasst sich das Kompetenzcluster TEAM² mit Erzeugnissen und Werkstoffen sowie Industrie- und Haushaltsabfällen am Ende ihres Lebenszyklus und deren Wiederbewertung zur Erzeugung neuer Werkstoffe, Materialien und Produkte. Mit seinen neun Wettbewerbsclustern, von denen jeder seit 2005 das Label „Pôle de Compétitivité“ erhalten hat, ist Nordfrankreich ein forschungsaktiver Standort im Herzen Europas.     Bildunterschrift: Das kürzlich ausgezeichnete Forschungsinstitut IFMAS untersucht die Prozesse der Rohstoffumwandlung und der Formung pflanzlicher Kunststoffe.


Frankreichs Gießereitechnik: Eine Branche im Aufschwung

Flore Tilly - 15-juil.-2011 10:33:25

Europaweit nimmt Frankreich den zweiten und dritten Platz als Hersteller von Eisen- und Nichteisengussteilen ein. Den kräftigen Zuwachs verdankt die französische Gießerei-Industrie der steigenden Nachfrage aus der Automobilindustrie, gefolgt vom Maschinenbau. Mit über 420 Gießereien beschäftigt die Branche in Frankreich über 36 000 Angestellte. Einen repräsentativen Querschnitt aus der französischen Industrie bildeten die französischen Aussteller auf der diesjährigen Gießerei-Fachmesse GIFA in Düsseldorf. Auch Ubifrance, die staatliche Agentur zur Exportförderung französischer Unternehmen, konnte dieses Jahr gemeinsam mit der Gießerei-Vereinigung „Fondeurs de France“ wieder Unternehmen auf die Messe begleiten.    Letztes Jahr erwirtschaftete Frankreichs Gießerei-Industrie 5,4 Milliarden Euro, davon rund 1,4 Milliarden Euro allein im Export. Die hohe Exporttätigkeit lässt sich auch an den Aktivitäten der Zulieferindustrie ablesen. Fauchon Baudot www.fauchon-baudot.com beispielsweise ist ein Unternehmen, das 60 Prozent seiner Produktion auf den europäischen Markt exportiert. Dabei handelt es sich um Schamotte und Bauxit-feuerfeste Hohlkörper-Produkte für Sand- und Feingussverfahren sowie für die Stahlindustrie. Von Aluminium- und Zinklegierungen www.adial.fr bis hin zu Hochleistungswerkstoffen www.sofradex.fr , speziellen Führungsrollen www.polimiroir.com oder hitzebeständigen 3D-Kohlefaser-Verbundwerkstoffen www.sps-industry-com , die Produktplatte ist so vielfältig wie die Industrien, für die diese Unternehmen produzieren. Dazu zählen die Luft- und Raumfahrt, die Energie-, Automobil- und Lebensmittelindustrie, aber auch die Elektrizitätsversorgung oder die Handhabungstechnik. Ebenfalls auf dem französischen Gemeinschaftsstand vertreten waren das Kompetenzzentrum ICAR www.icarfeuerfest.de , das Labor für Tribotechnik INS www.ins-tribo.com und Dickson www.dickson-ptl.com , Hersteller technischer Textilien sowie hitze- und feuerresistenter Schutzkleidung. Laut Veranstalter trafen 1.958 Aussteller aus aller Welt auf 79.000 Besucher aus 83 Ländern. Dementsprechend fällt die Bilanz des französischen Unternehmens Fauchon-Baudot aus: „Für uns ist die GIFA eine der wichtigsten Branchenmessen, auf der wir nicht nur unsere Kunden treffen und unsere Aktivitäten auf dem deutschen Markt ausbauen können“, erläutert Geoffroy de Quatrebarbes. „Wir haben diese Messe auch genutzt, um Händler aus der Ukraine, der Türkei und Russland zu finden. Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit dem Ergebnis“, so de Quatrebarbes weiter. Giovanna Quendo, Labor INS, schätzt die hohe Internationalität der Besucher: „Es ist das erste Mal, dass wir auf der GIFA ausgestellt haben. Im Durchschnitt hatten wir weniger deutsche oder europäische Kontakte, dafür aber jeden Tag viele qualifizierte Kontakte aus der ganzen Welt, darunter aus Indien und Ägypten“. Mehr Informationen über den französischen Messeauftritt von Ubifrance lassen wir Ihnen auf Anfrage gerne zukommen. Bildunterschrift: Fünf Tage lang haben französische Unternehmen in vier Hallen der Gießereifachmesse GIFA ihre neuen Technologien vorgestellt.  


Nicht schön und oft gefährlich: Risse an Gebäuden

Flore Tilly - 06-juin-2011 15:03:55

Risse können äußere Anzeichen für eine gefährdete Stabilität und Sicherheit von Bauwerken sein. In Frankreich ist in jedem dritten Sachverständigenbericht die Rede von ihnen. Das französische Unternehmen bietet ein umfangreiches Sortiment an Messlehren an, mit deren Hilfe Rissentwicklungen an Gebäuden bewertet werden können. Der Einsatz dieser Messgeräte trägt entscheidend zur Ursachenermittlung bei. Die Messgeräte basieren auf einem Nonius, der auch bei Messschiebern verwendet wird. Die feststehenden Teile der Lehre werden auf beiden Seiten des Risses durch doppelseitigen Selbstkleber oder durch Schrauben am Bauwerk fixiert. Der bewegliche Teil der Messlehre verschiebt sich automatisch mit jeder Veränderung des Risses. Mithilfe der Messgeräte kann der Sachverständige bewerten, ob der Riss stabil ist und repariert werden kann oder ob er sich weiter verändert. Durch die kontinuierliche Überwachung der Risse wird die Art der Bauwerksverformung ermittelt, die die Ursache der Störung darstellt. Handelt es sich um langsame Veränderungen, kann die Dauer der Beobachtung dementsprechend verlängert werden. Das Sortiment von Messlehren ermöglicht die Überwachung verschiedener Verformungsarten wie Verbreiterung der Risse, Versatz, Drehung und Neigung. Durch die Kombination mehrerer Messlehren können auch komplexe Verformungen analysiert werden. Zum Beispiel kann mit einer Lehre des Typs G1 die Breite eines Risses mit parallelen Kanten gemessen werden und so ein Bruch durch Zugkraft festgestellt werden. Die Lehre G3 macht wiederum andere Verformungen sichtbar, wie vertikalen Versatz, horizontale Verschiebung, Neigung, Fugenbildung oder ganz allgemein Bewegungen, die entweder senkrecht oder parallel zu einer Bezugsebene erfolgen. Diese Messlehre ist ebenfalls geeignet für die Messung von Durchbiegungen. Mit einer Lehre vom Typ G6 kann ein Riss mit unregelmäßigem Kantenabstand vermessen werden, der einen durch Zugkraft und Rotation verursachten Bruch sichtbar macht. Die Messgeräte können online über die deutschsprachige Internetseite www.saugnac-messgerate.de bestellt werden. Bildunterschrift: Die Messlehren von Saugnac Jauges ermöglichen das Ablesen von  Rissveränderungen an Gebäuden auf ein Zehntel Millimeter genau. Die G6-Riss-Messlehre wird zur Messung des Verlaufs von Abständen und Drehungen von Risskanten auf einer Ebene eingesetzt.  


Photonische Optik: Frankreich top in Forschung und Industrie

Flore Tilly - 19-avr.-2011 14:57:49

Die Photonik wird in den verschiedensten Wirtschaftsbereichen angewendet. Der Verteidigungssektor bleibt dabei einer der wichtigsten, aber auch im Sicherheits- und Automobilsektor, in der Luft- und Raumfahrttechnik, im Gesundheitswesen, im Telekommunikationssektor, in der Instrumentierung oder bei Industrieverfahren findet sie immer mehr Verwendung. Die photonische Optik in Frankreich umfasst 200 Labore mit 13.000 Forschern und rund 1.000 Unternehmen, die 50.000 Arbeitsplätze generieren. Diese Firmen erwirtschaften einen Umsatz in Höhe von zehn Milliarden Euro. 90 Prozent der französischen Hersteller vertreiben ihre Produkte im Ausland. Dieser Anteil macht etwa die Hälfte des Gesamtumsatzes der Branche aus. Die französische Forschung genießt im Bereich der photonischen Optik weltweit hohe Anerkennung. Dies betrifft sowohl die Grundlagenforschung als auch die angewandte Forschung. So erhielten schon Alfred Kastler  und Claude Cohen-Tannoudji den Nobelpreis - Kastler für die Entwicklung des optischen Pumpverfahrens, Cohen-Tannoudji für das Kühlen von Atomen mit Laserlicht. Die französische Forschung deckt zahlreiche Disziplinen ab, darunter Grundlagenphysik, Astrophysik, Mikro- und Nanotechnologien, Wechselwirkungen von Licht und Materie sowie die Entwicklung von Materialien. So trägt sie auch zum Fortschritt in anderen Forschungszweigen bei. Die französischen Forschungseinrichtungen sind aktuell an der Instrumentierung von Projekten wie dem Fusions-Versuchsreaktor ITER, dem Gravitationswellendetektor VIRGO oder dem Teilchenbeschleuniger LHC beteiligt und wirken daneben an ehrgeizigen Projekten mit: Großteleskope, Satelliten zur Beobachtung der Erde und des Weltalls oder Hochleistungslaser. Der Fortschritt in der Wissenschaft, der aus diesen Projekten hervorgeht, kommt außerdem der Industrie der photonischen Optik zugute. Die Projekte tragen zu Synergien zwischen Forschungslaboren und der Industrie bei, ein Effekt, der für die wirtschaftliche Dynamik unabdingbar ist. Das zeigt sich nicht zuletzt auch in dem großen Anteil französischer Projekte, die im Rahmen von europäischen Ausschreibungen angenommen werden. Die französischen Unternehmen werden vom 23. bis 26. Mai ihre Neuheiten im Bereich Lasertechnologie, Optik und Photonik in Halle B1 an den Ständen 475 und 479 vorstellen. Neben dem Dachverband Bretagne International, der mehrere bretonische Unternehmen vereint, stellen sich unter anderem auch die Technologieparks und Kompetenzzentren ANTICIPA, POPSUD/Optitec und Rhénaphotonics vor. Begleitet werden sie vom französischen Komitee für Optik und Photonik CNOP und der Exportförderungsagentur Ubifrance.  


Zwischen Tradition und Hochtechnologie

Flore Tilly - 29-mars-2011 14:40:19

Die für ihre traditionelle Handwerkskunst wie Porzellan und Wandteppiche bekannte Region im Herzen Frankreichs macht sich seit einigen Jahren auch einen Namen im Bereich der Hochtechnologien. Bereits etablierte Kompetenzzentren wie das europäische Keramikzentrum (Pôle Européen de la Céramique) oder Elopsys, ein Kompetenzzentrum für Mikrowellen, Photonik, gesicherte Netzwerke und Digital Design, bekommen mit neuen Clustern im Bereich Bau- und Isoliermaterialien sowie im Gesundheitswesen regionalen Zuwachs. Das europäische Keramikzentrum Cerameurop   entwickelt Anwendungen für dekorative Fabrikate (Badezimmer), Produkte für die Baukunst (energieeffiziente Ziegelstein,) sowie elektronische und optoelektronische  Mikrobestandteile (Transparent-Keramik). Insgesamt zählt das Kompetenzzentrum 77 Unternehmen, neun Bildungszentren, fünf Forschungs- und Entwicklungslabors und acht Technologietransferzentren. Das Kompetenzzentrum Elopsys widmet sich der Entwicklung von Hochgeschwindigkeitsnetzen, Datensicherheit und VDI-Schnittstellen für vier Branchen: Fernmeldewesen, Verteidigung, Gesundheit und intelligente Gebäude. Elopsys vereint über 60 Unternehmen, Forschungslaboratorien und Bildungseinrichtungen. Insgesamt acht Unternehmen stellen auf der Fachmesse ihre Produkte vor: ‚ 3DCeram ‘  (Halle 4, Stand D42) bietet keramische Komponenten, die mithilfe der Laser-Stereolithografie produziert werden. ‚ Cerinnov ‘  stellt Formen- und Dekorationsmaschinen für die keramische Industrie her. Die Unternehmen ‚ TCPP ‘  und ‚ PACT ‘  entwickeln Oberflächenbeschichtungen und Keramiklösungen, um gegen Verschleiß, Korrosion und Temperaturschäden zu schützen. Bei ‚ P.Claux Fils & Cie ‘  (Halle 13, Stand D20) handelt es sich um eine Firma, die sich auf Kontrollräume, Wartungs- und Schutzkabinen in der Transport- und Elektronikindustrie sowie in der Luftfahrt und in extremen Bedingungen spezialisiert hat. Die ‚ Cristallerie de Saint Paul ‘ ist in der Herstellung von hochreinem Glas für alle Arten von Substraten spezialisiert. Die Firma ‚ Dagard ‘ stellt isotherme Hüllen und Platten für Kühlanlagen und Reinräume her. Vom 4. bis 8. April begleitet die Industrie- und Handelskammer ‚CCI Région Limousin‘ die Cluster und ihre Mitgliedsunternehmen auf die Hannover Messe, um die neuesten Entwicklungen vorzustellen (Gemeinschaftsstand Halle 2, Stand D55-04). Auf dem Stand wird ebenfalls der Technologiepark ‚ ESTER Technopole ‘ ausstellen, der Unternehmen bei ihrer Niederlassung in der Region unterstützt. Die vor Ort ansässigen Business Inkubatoren, Forschungslabore, Technologietransferzentren und Ingenieurschulen ermöglichen gemeinsame Projekte in den Bereichen Keramik, Flächenbeschichtungen, Elektronik, Optik und Telekommunikation, Gesundheits- und Biotechnologien, Umweltschutz sowie Wasser Engineering. Begleitet werden die Unternehmen auch von der regionalen Wirtschaftsförderungsagentur ‚ Limousin Expansion ‘.  


Über diesen Blog
   Das Team der Abteilung Industriegüter betreut die folgenden Bereiche: - Energie - Bauwesen, Umwelt - Chemie - Maschinenbau, Kunststoffe, Elektronik - Automobil - Luft- und Raumfahrt - Bahntechnik - Schiffbau Die Kenntnis der Branchen und Märkte beider Länder ermöglicht es uns, die französischen Unternehmen kompetent zu beraten. Wir stellen Kontakte her, vermitteln Handelspartner und organisieren B-to-B-Treffen und französische Gemeinschaftsstände auf internationalen Fachmessen in Deutschland. Ansprechpartnerin: Birgit Gallrein,  Abteilungsleiterin 0211 30041-450 birgit.gallrein@businessfrance.fr

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