Créative France

Eine Steuerreform für Investoren und für Konsumenten

das deutsche Pressebüro / Procom von Business France - 13-févr.-2018 11:09:24

Macron setzt seine kontrovers diskutierte Steuerreform tatkräftig um, die seit Jahresbeginn wichtige Impulse für eine Stärkung des Standorts Frankreich setzen soll Wenn ein Staatsoberhaupt am 30. Dezember live im Fernsehen sich an sein Volk wendet, dann weiß man als Wähler, was einen erwartet. Im besten Fall eine Rede in wohlgesetzten Worten mit den besten Wünschen für den Jahreswechsel, einen Appell an den Gemeinsinn und die Hoffnung auf ein friedliches neues Jahr. Nicht so Emmanuel Macron. Keine Absichtserklärung, keine Ruck-Rede: er schritt zur Tat. Nur wenige Monate nach Verabschiedung der Arbeitsmarktreform unterzeichnete er im Rahmen einer TV-Live-Sendung ein weiteres Gesetzes-Paket zur Stärkung der französischen Wirtschaft und deren Sozialsysteme: eine Steuerreform, die Anreize für noch mehr Investitionen und Konsum schaffen soll. Anreize für eine höhere Wettbewerbsfähigkeit… Ein zentraler (und zuvor sehr kontrovers diskutierter) Punkt des Haushaltsgesetzes ist die Umwandlung der bisherigen Vermögenssteuer in eine Immobilienbesitzsteuer. Vermögenswerte wie beispielsweise Aktien unterliegen durch diese Maßnahme nicht mehr der Vermögenssteuer. Investitionen in Unternehmenstitel werden so attraktiver. Zudem ist ein ganzer Maßnahmenkatalog zur Förderung der Wettbewerbsfähigkeit geplant. So wird zum Beispiel der Körperschaftssteuersatz bis 2022 von aktuell 33 Prozent auf 25 Prozent gesenkt. Das entspricht dem Durchschnittswert in Europa. Schon jetzt gilt: auf die ersten 500.000 € des erwirtschafteten Gewinns ist ab sofort nur noch ein Steuersatz von 28 Prozent fällig. Weitere gute Nachricht für Unternehmer und Investoren: ab 2019 ist geplant, die Arbeitgeber dauerhaft bei den Lohnnebenkosten im Niedriglohnbereich zu entlasten. …mehr Konsum… Auch die Privathaushalte sollen profitieren, indem deren Kaufkraft gestärkt wird. So wird die Wohnsteuer bis 2020 für 80 Prozent der Haushalte stufenweise abgesenkt. Für das laufende Jahr ist in einem ersten Schritt eine Absenkung von 30 Prozent vorgesehen. Auf mittlere Sicht sollen die betroffenen Haushalte um 550 € im Jahr entlastet werden. Diese Steuer ist eine wichtige Einnahmequelle der Kommunen, die in den letzten Jahren in vielen Gemeinden immer weiter ausgebaut wurde. Eventuelle Einnahmeverluste der französischen Gebietskörperschaften werden ausgeglichen. Außerdem werden die Lohnnebenkosten gesenkt: schon ab Jahresbeginn werden die Arbeitnehmerbeiträge zur Arbeitslosenversicherung und Krankenversicherung in zwei Schritten abgeschafft. Gegenfinanziert wird diese Maßnahme durch eine Erhöhung der allgemeinen Sozialsteuer (CSG) um 1,7 Prozent. Aufgrund ihrer Erhebung auf alle Einkommensarten hat diese Steuer eine breitere Bemessungsgrundlage. Konkret: Wer den gesetzlichen Mindestlohn verdient, kann so schon dieses Jahr über 132 € mehr verfügen. 2019 ist ein Gehaltsplus von 263 € vorgesehen. Erwähnenswert: auch 75 Prozent der Selbstständigen werden von der Umverteilung profitieren. …und mehr Investitionen „Insbesondere aus Investorensicht ist der Standort Frankreich nun sehr gut aufgestellt,“ so Didier Boulogne, Geschäftsführer von Business France, einer Agentur, die Investoren aus der DACH-Region bei Ansiedlungsprojekten in Frankreich begleitet. „Aus allen Gesprächen, die ich und meine Berater mit potenziellen Investoren haben führen können, haben wir den Grundtenor herausgehört: In Frankreich geht etwas! Vor allem in die richtige Richtung…“ Eine Übersicht über die Reformpolitik in Frankreich hat die Französische Botschaft in Berlin zusammengestellt: https://de.ambafrance.org/Reformpolitik-in-Frankreich Bildunterschrift: Das Vertrauen der Manager in die Wirtschaft Frankreichs wächst. Ende letzten Jahres lag der Indexwert für das Geschäftsklima bei 112,1 Punkten und damit 12,1 Punkte über dem Langzeitwert. Der „Effekt Macron“ ist unübersehbar. Vor den Präsidentschaftswahlen im April lag er noch bei etwas über 104 Punkten (Quelle: INSEE). Über Business France Business France ist die französische Agentur für die internationale Entwicklung der französischen Wirtschaft. Aufgabe von Business France ist die internationale Unternehmensentwicklung, Exportförderung und Werbung, um Frankreich in das Interesse internationaler Investoren zu rücken. Die Agentur fördert die Attraktivität und das wirtschaftliche Image Frankreichs, seiner Unternehmen und seiner Regionen. Darüber hinaus verwaltet und entwickelt sie das internationale Freiwilligenprogramm in Unternehmen „VIE“ (Volontariat International en Entreprise). Business France entstand am 1. Januar 2015 aus der Fusion von Invest in France und Ubifrance. Das Unternehmen verfügt über 1.500 Mitarbeiter in Frankreich und 70 anderen Ländern und wird zudem von einem Netzwerk aus öffentlichen und privaten Partnern unterstützt. Weitere Informationen unter: www.businessfrance.fr Pressekontakt in Deutschland Französische Botschaft – Wirtschafts- und Handelsabteilung, Business France Martin Winder, Leiter Kommunikation Martin-Luther-Platz 26 D-40212 Düsseldorf Tel.: +49 (0) 211 300 41 200 E-Mail: martin.winder@businessfrance.fr Webseite: http://www.businessfrance.fr/ Bitte richten Sie Ihre Anfragen direkt an Business France. Für die Zusendung eines Belegexemplars bedanken wir uns.


Wagniskapitalgeber investieren verstärkt in französische Start-ups

Das deutsche Pressebüro von Business France - 24-janv.-2018 09:36:05

  Pressemitteilung   Januar 2018 Wirtschaftsstandort Frankreich Laut einer Studie von EY haben Start-ups aus Frankreich im letzten Jahr mehr als 2,5 Milliarden Euro in Finanzierungsrunden erlöst, ein Plus von 400 Millionen – ebenfalls im Trend: Mehr Übernahmen Laut einer jüngst in Frankreich veröffentlichten Studie von Ernst & Young entspricht der höhere Investitionseinsatz einem Plus von 16 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besonders profitieren konnten junge Unternehmen aus der Digital-Industrie. Frankreich liegt somit im Europa-Ranking auf Platz zwei hinter dem Vereinigten Königreich und knapp vor Deutschland. Und das gleich in zwei Disziplinen: bei der Höhe der Finanzierungen wie auch bei der Anzahl der geförderten Projekte. Frankreichs Start-up-Unternehmen haben internationale Wagniskapitalgeber überzeugen können: 18 Prozent des insgesamt in Europa investierten Kapitals und 15 Prozent aller geförderten Jungunternehmen sind ein exzellentes Ergebnis. Damit liegt Frankreich als Standort knapp vor Deutschland (12 Prozent aller Kapitaleinsätze und 11 Prozent aller Start-up-Projekte) – wenn auch im Europa-Vergleich ein anderer Standort weit vorne liegt: das Vereinigte Königreich. Start-ups mit Sitz auf den britischen Inseln haben 40 Prozent des investierten Wagniskapitals und 27 Prozent aller Förderprojekte abdecken können. Frankreich konnte jedoch mächtig aufholen: so haben französische Start-ups in den letzten Jahren immer mehr Geld bei Wagniskapitalgebern eingesammelt (plus 185 Prozent seit 2014). Motor Digitalindustrie Nicht weiter überraschend: es ist vor allem die Digitalindustrie, die in Frankreich die Lead-Position bei Wagniskapitalgebern einnimmt. Rund zwei Drittel der Investitionen (63 Prozent) entfielen auf diesen Bereich. 15 Prozent der eingesetzten Gelder konnten Life Science-Unternehmen für ihren Geschäftsaufbau nutzen, elf Prozent entfielen auf Fintech-Firmen. Letztere zeichnen sich durch ein besonders dynamisches Wachstum aus. Firmen aus diesem boomenden Segment hatten 2017 bei Financiers besonders viel Kredit und konnten besonders viel Geld bei Finanzierungsrunden einsammeln (ein Plus von über 180 Prozent im Vergleich zum Vorjahr). Start-up-Übernahmen: immer höhere Preise … Auch bei den Übernahmen zeigt sich das gesteigerte Interesse der Investoren für Jungunternehmen. Nach einer aktuellen Studie von Avolta Partners, Tech.eu und der Förderbank bpifrance, die 2.400 Transaktionen unter die Lupe genommen hat, sind die Kapitaleinsätze bei Übernahmen von Start-ups in Europa seit 2015 um 56 Prozent auf über 85 Milliarden Euro gestiegen. Der Löwenanteil der Anteilsverkäufe erfolgte durch den Einstieg eines Großunternehmens (über 90 Prozent) vor anderen Optionen wie Börsengängen oder Fonds-Beteiligungen. Angesichts des stark gestiegenen Interesses der Investoren ziehen die Analysten zunächst einen folgerichtigen Schluss: die Preise sind gestiegen, wenn nicht in einigen Bereichen sogar explodiert. So wurden die Unternehmenswerte durchschnittlich auf das 4,4-fache der erzielten Umsätze taxiert. Außergewöhnlich stark bewertet: Biotech-Unternehmen oder Start-ups aus dem Bereich „Mobility“ (Faktor 19) sowie Fintech-Werte (Faktor 17,6). … für immer jüngere Start-ups Zweite zu beobachtende Tendenz: die Start-ups werden von Großunternehmen aus strategischen Gründen immer häufiger in einer schon sehr frühen Phase ins Portfolio übernommen. Belief sich das durchschnittliche Unternehmensalter der gekauften Start-ups 2015 noch auf sieben Jahre, so sank dieser Wert nun auf 5,5 Jahre zum Zeitpunkt der Übernahme. Über Business France Business France ist die französische Agentur für die internationale Entwicklung der französischen Wirtschaft. Aufgabe von Business France ist die internationale Unternehmensentwicklung, Exportförderung und Werbung, um Frankreich in das Interesse internationaler Investoren zu rücken. Die Agentur fördert die Attraktivität und das wirtschaftliche Image Frankreichs, seiner Unternehmen und seiner Regionen. Darüber hinaus verwaltet und entwickelt sie das internationale Freiwilligenprogramm in Unternehmen „VIE“ (Volontariat International en Entreprise). Business France entstand am 1. Januar 2015 aus der Fusion von Invest in France und Ubifrance. Das Unternehmen verfügt über 1.500 Mitarbeiter in Frankreich und 70 anderen Ländern und wird zudem von einem Netzwerk aus öffentlichen und privaten Partnern unterstützt. Weitere Informationen unter: www.businessfrance.fr Pressekontakt in Deutschland Französische Botschaft – Wirtschafts- und Handelsabteilung, Business France Martin Winder, Leiter Kommunikation Martin-Luther-Platz 26 D-40212 Düsseldorf Tel.: +49 (0) 211 300 41 200 E-Mail: martin.winder@businessfrance.fr Webseite: http://www.businessfrance.fr/ Bitte richten Sie Ihre Anfragen direkt an Business France. Für die Zusendung eines Belegexemplars bedanken wir uns.  


Créative Next - Industry of the future

das Pressebüro / Procom von Business France - 13-avr.-2017 08:57:50

Dear Entrepreneurs, The Creative Next Future Contest is back with a focus on the Industries of the future that puts a spotlight on the most innovative and international French entrepreneurs located in Germany and other countries. You are a french Business interested by Germany and you work on new technologies to tranform your Industry : Big data, Internet of thngs, smart city, Medecin, digitalisation, Food industry, emobility, environment, transportation... Join the Creative Next Future Contest launched by the international  "Créative France" Campaign. The most popular project will besome the new face of the Créative France campaign and featured on all the channels. The winning Company will also get the chance to be mentored by Thierry Bonhomme (Deputy Chief Executive Officer of Orange Business Services). To apply it’s easy and it takes just a bit of creativity: - Create a short video, a picture or a presentation that illustrates how your campany is both creative and groundbreaking - Share it on your twitter account with the tag #CreativeNextFuture and gather as much support as possible - When? from now on until the 28th of April 2017 Download all the information about the contest and details on the following link : Legal Mention You think you can be the next face of your Indutry, just take a minute and apply now ! @BF_DACH  / @creativefrance        


Über diesen Blog
Didier Boulogne, Handelsrat, Leiter der Wirtschafts- und Handelsabteilung BUSINESS FRANCE, die französische Agentur für die internationale Entwicklung der französischen Wirtschaft. UBIFRANCE und INVEST IN FRANCE haben am 1. januar 2015 zu BUSINESS FRANCE fusionnert. BUSINESS FRANCE informiert über französische Technologien, Produkte und Dienstleistungen und stellt den Kontakt zwischen französischen Unternehmen und ihren potenziellen Partnern im Ausland her -    BUSINESS FRANCE  führt Informationsveranstaltungen durch, um Entscheidungsträgern, Einkäufern und Journalisten aus aller Welt französische Technologien und französisches Know-How näherzubringen -    BUSINESS FRANCE  organisiert B-to-B-Veranstaltungen und französische Gemeinschaftsstände auf internationalen Fachmessen -    BUSINESS FRANCE  stellt Kontakte zwischen französisc

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